„Fro….was?“

„Frottage!“ So heisst die Technik, die Du vielleicht auch aus Deiner Kindheit kennst. Wir haben immer anläßlich des Weltspartags Münzen durchgerubbelt :-).
Bei der Frottage wird die Oberflächenstruktur eines Gegenstandes oder Materials durch Abreiben mit Kreide, Buntstift oder Bleistift auf ein Papier übertragen.

Du brauchst dazu:
* Papier 80g/m³ (bei zu dickem Papier funktioniert es nicht so gut)
* Ölkreiden, Graphitkreide (die eignet sich meiner Meinung nach am besten), Buntstifte oder Bleistifte
* evtl. Schere, Uhu und Zeichenpapier, falls Du damit weitergestalten möchtest

So gehts:
Schnapp Dir einige Blätter Papier und eine Graphitkreide o.ä. und mach Dich auf Entdeckungsreise in Deiner Umgebung. Welche interessanten Oberflächen findest Du?
Frottagematerial

Kanaldeckel, Schuhsohlen, Autoreifen, Heizkörper, Lüftungsgitter, Holz, Rinde, Mauern, Knöpfe, Münzen, Draht, Schlüssellöcher, Beschriftungen, Legoplatten, Duplosteine, Holzeisenbahnschienen, Büroklammern, dicke Schnur, Puzzleteile, Wellpappe, Schlüssel, Fußmatte, Türschilder, Strukturtapete, bestickte Stoffe, Ziegelsteine,…..

Lege ein Blatt Papier darüber und reibe großflächig mit dem Stift darüber. Wie von Zauberhand erscheinen Muster und Strukturen am Papier.

Wenn Du magst, kannst Du aus den gefundenen Strukturen eine Collage basteln: Schau Dir die Muster genau an – woran erinnern sie Dich?
Schneide neue Formen daraus aus und klebe sie als neues Bild zusammen.

Frottage

Viel Spaß bei der Fühlreise!
Melanie

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