Ist das Kunst oder kann das weg?

Stapelweise Zeichnungen, prall gefüllte Schubladen mit Bildern; Playmaislandschaften, eine Ritterburg aus Klopapierrollen, Tonfiguren, eine selbstgebaute Kugelbahn, Laternen aller Martinsfeste in Reih und Glied, ein Styroporschiff, das zu jedem Badewannenabenteuer dazugehört, eine bunte Torte aus Plastillin, die den Kuscheltieren zum Sonntagskaffeekränzchen serviert wird, und vieles mehr sammelt sich an, wenn man kreative und schaffenskräftige Kinder hat. Je mehr Kinder, umso mehr Selbstgemaltes und -gebautes.

Nur leider wächst der Wohnraum nicht mit und irgendwann sind die Tipps von OrganisationsexpertInnen und InnenarchitektInnen ausgeschöpft und die Frage
„Wohin mit all den Sachen?“ drängt sich auf.
So romantisch es sich anhört, dass man alle Kunstwerke aufhebt und noch als Erwachsene in nostalgischen Erinnerungen schwelgt, wenn man die selbstbeklebte Schatulle für die Zahnfee in Händen hält…irgendwann ist es auch Zeit, auszusortieren.

Und ich meine damit nicht, dass man Kinderzeichnungen oder selbstgebastelte Werke, ohne sie eines Blickes zu würdigen, sofort in den Papierkorb schmeißt. Das ist ein absolutes No-Go!

Zeichnungen lassen sich an einer ausgewählten Wand hübsch präsentieren.
Hier findest Du einige Ideen dazu.
Für 3D-Objekte kann man ein bestimmtes Regal festlegen, in dem sie eine Zeitlang ausgestellt werden und wenn etwas Neues dazukommt, kommt ein altes weg.

Man kann gemeinsam mit dem Kind in regelmäßigen Abständen (die hängen von der Schaffenskraft und dem zur Verfügung stehenden Raum ab :-)) entscheiden, welche Dinge bleiben sollen und welche man wegschmeißt, verschenkt, beim nächsten Familienfest versteigert (eine durchaus originelle Art, um das Taschengeld aufzubessern ;-)) oder  wiederverwertet (z.B. Teile von Zeichnungen als Grußkarten, Hefteinbände, Geschenkspapier, Kuverts, zum Bekleben von Aufbewahrungsboxen, laminiert als Tischsets,…).

Und ein Riesenvorteil des digitalen Zeitalters ist die einfache Archivierung aller Zeichnungen und Bastelarbeiten über Fotos, die man entweder in Form eines Fotoalbums aufbereitet oder einfach auf einer externen Festplatte speichert.

Wie gehst Du mit den Kunstwerken der Kinder um?
Wenn Du Ideen dazu hast, freue ich mich, wenn Du Sie als Kommentar mit uns teilst!

liebe Grüße,
Melanie

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2 Gedanken zu “Ist das Kunst oder kann das weg?

  1. Kerstin von elf19.de schreibt:

    Hallo Melanie,

    die Idee mit der Versteigerung finden meine Rabauken bestimmt klasse 😉
    Bei uns werden die Zeichnungen in einer bestimmten Schublade aufbewahrt – und wenn diese voll ist, lasse ich die Kinder die Bilder selbständig aussortieren. Die schönsten Werke kommen in einen Ordner. Einige Bilder dürfen natürlich an die Wand: der große Rabauke hat ein Edelstahlseil in seinem Zimmer (eigentlich für Vorhänge von Ikea), an das er seine Bilder mit Mini-Wäscheklammern befestigt. Der kleine Rabauke nutzt eine Art Magnettafel als Präsentationsmöglichkeit. Bisher sind wir ganz gut damit gefahren…

    Ganz liebe Grüße & Dankeschön für Deinen netten Kommentar 🙂
    Kerstin

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