Es wimmelt im Glas…

Ich bin ja ein ganz großer Fan von Wimmelsuchbildern, wie z.B. der Buchreihe „Wo ist Walter?“!
Deswegen hat mich diese Bastelidee, die ich bei der Vorbereitung auf ein Seminar entdeckt habe, sofort angesprochen – ein Wimmel-Such-Glas sozusagen – für kleine und große Spürnasen:
Suchglas
Du brauchst dazu:
* ein leeres Glas oder durchsichtige Petflasche – löse Etiketten vorher ab
* Reis
* diverse kleine Gegenstände, z.B. Knöpfe, bunte Perlen, Büroklammer, Muschel, Motivnudel, Moosgummi-Stanzteile, Puzzlestück, Stoffblume, kleine Plastikfiguren, Legostein,….
* Heißklebepistole zum Verkleben des Deckels

So gehts:
Fülle abwechselnd eine Schicht Reis und einen kleinen Gegenstand (dadurch sammeln sich nicht alle Gegenstände an einer Stelle) in das Glas. Lass ein bisschen Freiraum, damit sich der Reis gut schütteln und verteilen lässt.
Verschließe den Deckel sorgfältig – ich hab ihn zur Sicherheit mit Heißklebepistole verklebt!
Findest Du alle versteckten Gegenstände? Durch Kippen, Schütteln,…tauchen die Dinge auf!

Variationen:
Fülle verschiedene Gläser mit je einer Sorte gefärbtem Reis und fülle der Farbe entsprechend nur Dinge mit gleicher Farbe ein. z.B. nur grüne Dinge in das Glas mit grünem Reis. Da wirds noch kniffliger 🙂

Binde ein Schild mit Fotos aller zu suchenden Dinge an den Deckel, die gefundenen Dinge werden abgehakt.

Welche Spielideen fallen Dir dazu ein?

Viel Spaß beim Verstecken und Suchen!

liebe Grüße,
Melanie

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Bilderrahmen

If I had a hammer….Bilderrahmen selbst gemacht

In der letzten Woche des Sommerferienspiels haben wir bunte Bilderrahmen gebastelt, in denen die schönsten Ferienfotos einen würdigen Platz finden.
Hier gibts die Anleitung zum Nachbauen:
(Die Idee dazu stammt aus dem Buch: Meine Kreativwerkstatt von Bärbel Freitag)

IMG_5108Material:
* Holzrest (z.B. Pressspanplatte) in beliebiger Größe
* Nägel
* Hammer, Zange
* dünnen Draht
* Perlen, Knöpfe, Strohhalmstücke, …. zum Auffädeln
* Wolle
* Ölkreiden, Acrylfarben,…zum Bemalen der Holzplatte


So wirds gemacht:
* Bemale die Holzplatte nach Deinen Vorstellungen.

* Schlag am äußeren Rand Nägel ein, bis sie noch etwa 1 cm herausragen.
(Mindestens 4 Stück (jeweils an den 4 Ecken), dazwischen nach Lust und Kraft 🙂
* Befestige ein Stück Draht (Länge ~ 1,5 x Umfang des Holzbrettes) an einem Nagel und
* fädle verschiedene Perlen, Knöpfe,… auf.
* Spann den Draht bis zum nächsten Nagel, wickle ihn einmal herum, spann bis zum      nächsten Nagel, wieder herumwickeln…, bis die ganze Runde umwickelt ist.
* Das überschüssige Drahtstück einfach abschneiden.
* Alternativ kannst Du Wollfäden um die Nägel spannen und wickeln.

Zum Aufhängen kannst Du an den beiden oberen Ecknägeln einen starken Faden befestigen, einen Haken in die Rückseite einschlagen oder den Rahmen einfach an der Wand anlehnen.

Dein Lieblingsfoto oder eine Zeichnung von Dir kannst Du nun in die Mitte des Rahmens aufkleben.

Viel Spaß beim Nachbasteln,
liebe Grüße,
Melanie

Schwimmojekt

Es schwimmt!

Diesen Satz habe ich diese Woche ganz oft von den TeilnehmerInnen des WienXtra-Ferienspiels gehört, als sie ihre selbst gebauten Schwimmobjekte aufs Wasser gelassen haben und diese tatsächlich an der Wasseroberfläche blieben.

SchwimmtierFür alle, die nicht dabei sein konnten, gibts hier die Anleitung zum Nachbasteln:

Material:
* Korken, Styropor (ich hab Pool-Nudeln in Scheiben geschnitten), Plastikbecher,…
* Zahnstocher, Schaschlikspieße, Nägel
* Papier- und Stoffreste für Segel
* Wolle und Schnüre für Taue, Anker,…
* Perlen, Knöpfe, Federn, … als Dekoelemente
* evtl. Hammer und Zange,
* … was Dir sonst noch so an Material unterkommt, das Du gern verarbeiten möchtest

So gehts:
Nun können die Korken, Styroporteile,… ganz einfach mit Zahnstochern, Schaschlikspießen oder Nägeln zusammengesteckt und mit diversen Dekoelementen versehen werden. Zum Beispiel mit Segeln, Tauen, Anker, Wasserrutschen, Fahnen….

Im Handumdrehen entstehen Boote, Schiffe, Schwimmtiere, Figuren, die am Wasser laufen (Oh Jesus! :-), und USO (Unbekannte Schwimmobjekte).
Zwischendurch kannst Du in einem Wasserbottich testen, ob Deine Schwimmojekte wassertauglich sind.

Es macht großen Spaß und nebenbei lernen die Kinder physikalische Grundprinzipien – wo braucht es noch stabilisierende Elemente, damit das Gleichgewich hergestellt ist? Wie hoch kann ich bauen, ohne dass es umkippt? Welche Materialien schwimmen? Welche gehen unter?

Viel Spaß beim Nachbasteln und Schiff AHOI!, Melanie

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Noch mehr Fotos der entstandenen Werke findest Du als Inspiration auf meiner Facebook-Seite.

Pappquallen

Bunte Quallen

Heute zeige ich Euch, wie man aus einfachen Materialien bunte Quallen basteln kann. Die sind ganz bestimmt ungefährlich und sind eine witzige Sommerdeko fürs Kinderzimmer, die nächste Unterwasser-Motto-Geburtstags-Feier oder ein sommerliches Gartenfest.

Und das braucht Ihr dazu:
1 runden Pappteller, Nagel zum Lochen, Schere, Kreiden, Filzstifte oder Buntstifte
Bänder, Wolle, evtl. Holzperlen, Nudeln, Strohhalme

Bastelanleitung:
*
Den Pappteller mit Kreiden, Filzstiften oder Buntstiften bemalen.

* Mittig mit einem Nagel 4 Löcher in den Pappteller stechen und eine Schnur jeweils diagonal zwischen zwei Löchern einfädeln und verknoten.

Pappteller* Verschiedene bunte Bänder, Schnüre, Wollfäden,.. in je ca. 80 bis 100 cm Stücke schneiden (je nach gewünschter Länge der Tentakeln). Die Bänder einzeln durch das Wollkreuz an der Innenseite des Papptellers ziehen, bis beide Enden gleich lang sind und verknoten.

* Wer mag, kann auf einzelne Schnüre auch Holzperlen, Röhrennudeln oder Strohhalmstücke fädeln und verknoten.

Fertig ist die lustige Qualle!

Viel Spaß beim Nachbasteln,
liebe Grüße
Melanie

gefärbter Reis

REIS like a……

….rainbow – mein Beitrag zum Eurovisionssongcontest 😉

Gefärbter Reis stand schon lange auf meiner Liste der kreativen Experimente und so war meine Küche am Wochenende wieder mal eine Hexenküche, in der ich kiloweise bunten Reis für die Kleinkindermalgruppe hergestellt habe. Und er kam gut an – die Kids waren eifrig am mischen, Schätze vergraben und ausgraben, umschütten und abwiegen.

Hier das Rezept zum Nachmachen:
* 1 Tasse Reis mit
* 1 EL Essig und
* Lebensmittelfarbe
vermischen. etwas einwirken lassen.
Eventuell Flüssigkeit abseihen und den bunten Reis großflächig auf Zeitungspapier aufstreuen (am besten auf einem ausgelegten Backblech), damit der Reis trocknen kann. (Ich habe das Zeitungspapier zwischendurch gewechselt, wenn es schon zu nass war.)
Dann ist der Reis einsatzbereit 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen,
liebe Grüße
Melanie

„Was liegt, das pickt!“ – Buchfoliencollage

Klebstoff und Tixo in allen Varianten haben eine magische Wirkung auf Kinder… sie lieben es, Klebeband abzuwickeln und um alles Mögliche herumzuwickeln…, herauszufinden, wieviel Klebstoff in so einer Tube Platz hat (und das geht eben am besten, indem man den Inhalt so lange herausdrückt, bis sicher nichts mehr IN der Tube ist)…., oder hingebungsvoll in Kleister zu matschen.
Unbeobachtet kann da schnell mal eine Riesensauerei entstehen 😉
Deswegen möchte ich Dir heute eine Idee vorstellen, die auch schon den Allerkleinsten lustigen Klebespass beschert und ohne ungewollte Klebstoffspuren durchführbar ist:
Du brauchst dazu:
* selbstklebende Buchfolie
* Tesakrepp
* Seidenpapierreste, bunte Papierreste, Zeitschriften, Alufolie, Wolle, Wattestäbchen,
Federn, getrocknete Blätter oder Blüten….

So gehts:
Klebe einen Streifen Buchfolie (ca. 50 x 50 cm) mit der klebrigen Seite nach oben auf einen festen Untergrund (z.B. Fenster, Tür, Tisch). Am besten rundherum mit einem Streifen Tesakrepp befestigen. Nun kann man verschiedene Materialien in kleine Stücke schneiden oder reissen und auf die klebrige Seite legen. So entsteht eine bunte Collage. Am Schluss die Klebestreifen am Rand entfernen und über die ganze Fläche ein Stück Zeichenpapier legen – an den noch freien Stellen klebt die Folie dann am Papier – und umdrehen. So kann man das Bild gut aufhängen.
Tipp: Auf einer Glasfläche befestigt wirkt es besonders hübsch  mit verschiedenen Transparentpapier oder Seidenpapierstücken, weil das Licht durchscheinen kann.
Beachte: Wenn du Zeitschriftenbilder oder einseitig bedrucktes Papier verwendest, dann mit der Seite, die Du am Ende sehen möchtest, nach unten aufkleben.

Tipps, die ich von den Kindern lernen durfte:
* Verwende zum Abdecken am Schluss statt Zeichenpapier Alufolie, das glitzert
besonders schön 🙂
* Klebt man die Collage nur an zwei Rändern auf das Zeichenpapier, kann man im
Zwischenraum kleine Spielsachen, o.ä. verstecken.

Viel Spaß beim Ausprobieren,
ich freu mich, wenn Du Deine Erfahrungen oder Werke als Kommentar postest!
liebe Grüße
Melanie