Freude

Ein Glas voller Freude!

Mit viel Freude hab ich die letzten Tage verbracht….Freude über den 6. Geburtstag meines Unternehmens, Freude über die strahlenden Herbsttage, Freude über überraschende Begegnungen, …. .
Es gibt auch immer wieder Tage, wo sich die freudvollen Momente zu verstecken scheinen und für solche Tage ist es hilfreich, auf einen Freudevorrat zurückgreifen zu können.

Zwei Möglichkeiten, einen solchen Vorrat anzulegen, möchte ich Dir heute vorstellen:

* Freudentagebuch:
Wähle ein hübsches Notizheft oder -buch, dessen Anblick Dir schon Freude beschert.
(Besonders viel Freude beschert ein selbstgemachtes Notizbuch ;-))
Schreibe jeden Abend mindestens drei freudvolle Momente des Tages auf. Das können schon ganz kleine Dinge sein, z.B. Freude an einem nährenden Frühstück, die wärmenden Sonnenstrahlen auf dem Gesicht, eine herzliche Umarmung,… .

* Ein Glas voller Freude:
Suche Dir ein hübsches Glasgefäß (nicht zu klein!) mit Deckel. Du kannst es mit einem Etikett mit der Aufschrift „Freude“, o.ä. verzieren, was immer Dir Freude macht, ist erlaubt.
Und Du brauchst viele (bunte) Papierstreifen.
Beschrifte jeden Abend mindestens drei Streifen mit je einem freudvollen Erlebnis des Tages. Falte die Streifen und wirf sie in das Glas. Du wirst sehen, wie das Glas täglich voller wird 🙂

Und wenn es mal einen nicht so freudvollen Tag gibt, kannst Du Dich an Deinen Vorräten laben, indem Du die Zettel oder Tagebucheinträge nachliest.

(Achtung: Der Umstand, dass Du so einen Vorrat anlegst, könnte dazu führen, dass Du viel mehr Augenmerk auf die freudvollen Momente des Lebens legst und Du im Lauf der Zeit deutlich mehr als drei Dinge pro Tag entdeckst 🙂

freudige Grüße
Melanie

P.S. Das Titelbild stammt übrigens aus dem wunderbaren Pop-Up-Buch
„Das Farbenmonster“ von Anna Llenas. (Danke an Elvira für den Tipp :-))

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Schnecke

Die Entdeckung der Langsamkeit

„RALLENTARE“ las ich während meines Urlaubs in Sardinien immer wieder auf den Straßen. Das italienische Wort für „verlangsamen“. Im Urlaub gelingt mir das meistens sehr gut. Ich lebe ganz in meinem Rhythmus, bin nicht abgelenkt durch Handy, Internet, Fernsehen und nehme die neuen Eindrücke sehr bewusst wahr.
Im Alltag merke ich immer wieder, dass ich schnell  zum Bus laufe, schnell noch meine Emails checke, schnell etwas esse, einen Sprung bei einer Freundin vorbeischaue. Oder gleichzeitig mehrere Dinge mache oder zumindest versuche (ich sollt ja mittlerweile wissen, dass Multitasking bei mir nicht funktioniert….angebranntes Essen ist nur ein Indikator dafür :-), damit ich schneller fertig werde.

Wie gehts Dir mit dem Thema Langsamkeit?
Wann gönnst Du Dir Pausen, Zeit für Genuss und Innehalten?
Wann fühlst Du Dich eher auf der Überholspur?
Was ist Dein Radar, das Dir anzeigt, dass Du momentan zu schnell unterwegs bist?

Ich nehme mir die Langsamkeit jedenfalls gerne als Reiseandenken mit 🙂
Zum Thema Souvenirs gibts im Juli einen Newsletter-Beitrag….wenn Du ihn noch nicht bekommst, kannst Du Dich hier dafür eintragen.

Liebe Grüße
Melanie

P.S. Als ich nach dem Urlaub die neue Ausgabe der Zeitschrift FLOW in meinem Briefkasten fand, musste ich schmunzeln, als ich sah, dass die Titelgeschichte sich dem Thema „Eilen und Verweilen“ widmet :-)…jaja, es gibt wohl keine Zufälle…