Wenn Du nicht mehr weißt wie Du heißt…

Die letzten Wochen waren bei mir beruflich ziemlich dicht…das Herbstsemester geht wieder los…neue Kindermalkurse starten…eine Frauenmalgruppe hat begonnen…drei Seminare in 5 Tagen….neue Klientinnen….Material besorgen….von A nach B und von B nach C und von C  nach A….viele Menschen und Kontakte…da gings ganz schön rund…und „nebenbei“ bin ich gerade dabei, mein erstes Video für Skillshare vorzubereiten, das mich auch vor viele neue Herausforderungen stellt …. und und und.
„I hob nimma gwusst, wia i haas“ [„Ich wußte nicht mehr wie ich heiß“] heißts doch so schön…das triffts ganz gut :-).
Und dann trifft es sich ganz wunderbar, dass ich mich genau in dieser Zeit für einen Kalligraphie-Workshop bei Claudia Dzengel angemeldet habe, 2 Abende zu je 3 Stunden.
Und schon beim Betreten des Raumes weiß ich, dass das jetzt genau das Richtige ist:
Der große Seminarraum im IFP, hell und geräumig, auf dem Materialtisch von Claudia laden unterschiedliche Werkzeuge zum Schreiben ein, es herrscht eine angenehme Klarheit im Raum.
Die erste Aufwärmübung besteht darin, ein Gedicht zu schreiben, zumindest imaginär, ohne Buchstaben aber in einem Schreibfluss. Claudia zeigt vor, wie das aussehen könnte und alleine das Beobachten, wie sie achtsam den Bleistift aufs Papier setzt und dann losschwingt, verzaubert mich und ich könnt ihr wohl stundenlang dabei zusehen. Aber noch besser ist das Selberschreiben 🙂

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Im Lauf des Workshops schreiben wir mit verschiedenen Werkzeugen – Maurerbleistiften, Bleistiften, Graphitblöcken, Filzstiften, Balsahölzern, Cola-Pens (selbstgemachte Schreibgeräte aus einem Ess-Stäbchen und einem Aludosen-plättchen), Zahnbürsten, Bambushölzern, Federkielen, …. .


Wir schreiben ohne Buchstaben, nur mit Formen, ganz oft unseren Namen, in lateinischer und hieratischer Schrift, überlappend, groß und klein, orange auf weiß, weiß auf schwarz,…

…bis wir am Ende viele beschriebene Blätter vor uns haben.

Aus denen wählen wir unsere 4 liebsten Ausschnitte und gestalten daraus ein
Best-of-Minifaltbuch mit Kronenbindung (hier hab ich ein ganz gutes Tutorial gefunden) von dem ich als Buchbindeliebhaberin natürlich hellauf begeistert bin 🙂

Inspiriert und entspannt gehe ich nach Hause und weiß nun auch wieder, wie ich heiße 🙂

Und ich weiß auch, dass das bestimmt nicht der letzte Workshop bei Claudia Dzengel war …
Tipp:
Es gibt auch ein sehr empfehlenswertes Buch von Claudia:
Kalligrafie und kreatives Schreiben für Kinder

liebe Grüße
Melanie

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Spuren hinterlassen…

Begegnungen mit Menschen hinterlassen Spuren und prägen uns auf unterschiedliche Art – Erinnerungen, gemeinsame Erlebnisse, Gefühle, Glaubenssätze, Fertigkeiten, Haltungen, Rituale, Gewohnheiten, Vorlieben, …. .
Diesem Thema bin ich in letzter Zeit immer wieder begegnet, ob beim 20jährigen Maturatreffen, bei Schreibworkshops im Writers Studio, beim Durchblättern alter Familienfotos, in Gesprächen mit Freundinnen.
Deswegen widme ich diesem Thema heute einen Blogbeitrag:

In meinem aktuellen Newsletter habe ich eine Kreativübung vorgestellt, bei der Strukturmaterialien (z.B. Blätter, Wellpappe, Perlenkette, Strohhalme,…) in Ton gedrückt werden, wo sie zauberhafte Spuren hinterlassen:


Hier möchte ich Dir einige Impulse vorstellen, wie ich diese Übung im maltherapeutischen Setting einsetze:

* Erinnerungsspuren – Trauerarbeit
Suche Symbole und Materialien für Eigenschaften,  gemeinsame Erlebnisse oder Assoziationen mit dem verstorbenen Menschen/Tier, z.B.
+ Wolle oder Stoffe, wenn die Oma gern gestrickt oder genäht hat,
+ Keksausstecher für die typischen Weihnachtskekse, die nur die Mutter gemacht hat,
+ ein Stück Rinde, das an die Wanderungen mit dem Vater erinnert,
+ ein Blatt aus dem Garten des Großvaters,
+ Duplosteine, mit denen der kleine Bruder so gern gespielt hat,
+ das Hundehalsband vom Struppi,…
Drücke die gefundenen Symbole und Materialien in den Ton und gestalte eine Erinnerungs-Tonplatte.

* Lebensspuren – Biographiearbeit
Suche Symbole und Materialien, die wichtige Stationen auf Deinem Lebensweg repräsentieren, z.B.
+ ABC-Stempel zur Einschulung
+ Herz für die erste große Liebe
+ Muschel für den ersten Urlaub am Meer
+ Schlüssel als Symbol für die erste eigene Wohnung
+ Münze für den ersten bezahlten Job
Gestalte mit allen gefundenen Strukturen eine Biographie-Tonplatte.

* Meinen Schätzen auf der Spur – Ressourcenarbeit
Suche Symbole und Materialien, die Deine Ressourcen (innere und äußere)
repräsentieren, also Eigenschaften, Talente, Fähigkeiten, Kraftspender, Unterstützung von außen,z.B.
+ Naturmaterialen, wenn Du gern im Wald spazierst
+ ein Puzzlestein als Symbol für Geduld
+ ein Herz für die Liebe
+ Nudeln, wenn Du gern kochst
+ Profil des Fahrradreifens, wenn Du gern radfährst
Gestalte mit allen gefundenen Strukturen Deine Schatz-Karte.
Zu diesem Thema passt es gut, die gebrannte Tonplatte mit goldener Farbe zu bemalen.

liebe Grüße,
Melanie

Schattenspiele

Wo viel Sonne ist, da ist auch viel Schatten. Und genau dieser lässt sich wunderbar als Gestaltungsimpuls verwenden (zum Beispiel für alle, die Ehrfurcht vorm berühmten weißen Blatt haben :-)):
Einen interessanten Schatten an der Hauswand, dem Gehweg, dem Tisch,…finden, ein Blatt Papier darauf legen und die Konturen mit einem Stift abzeichnen.

Schattenschriftzug

Nun die entstandene Form ausmalen, daran weiterzeichnen,… was auch immer Dir dazu einfällt.

Viel Spaß beim Schattenspielen!
Melanie

Ankara Landkarte

Sie nannten mich Braveheart…

„All my bags are packed, I´m ready to go…“  (Einblick in die Reisevorbereitungen und mein Reisegepäck hast Du schon im letzten Blogbeitrag bekommen).
Das Abenteuer kann beginnen! Ich schalte nicht nur mein Handy auf Flugmodus und steige in den Flieger nach Ankara.

Links von mir sitzt ein junger Passagier, der sich die Flugzeit als Minion auf Banana-Jagd vertreibt (Tablet sei Dank)  und sich letztlich in einen Superhelden verwandelt (Micky-Maus-Heft-Beilage in Form einer Batman-Maske sei Dank).

In Ankara gelandet, entdecke ich bei der Gepäck-Ausgabe eine Werbung mit dem Bild von bunten Kinderhänden und muss schmunzeln.
Beim Ausgang warten schon zwei junge Männer mit meinem Namensschild.
(Dass der Name Mezera auf Türkisch so viel heisst wie „Geh zum Friedhof“ erfahre ich gottseidank erst am dritten Tag – aber jetzt erklärt sich auch das unterdrückte Grinsen des Mannes bei der Visum-Kontrolle ;-)).
Die beiden Männer versuchen ihre Englischkenntnisse an die Frau zu bringen (Google-Translator sei Dank) und ich krame  meine dürftigen Türkisch-Kenntnisse hervor. Naja, das ist noch ausbaufähig. Türkisch-Lernen kommt gleich auf die To-Do-Liste.

22:30 Uhr: Ankunft im Hotel (falls jemand mal in Ankara ein Hotel sucht, kann ich das Kahya-Hotel wärmstens empfehlen) und kurze Begrüßung durch meinen Auftraggeber. Sehr positiver erster Eindruck und ich weiss, das wird eine gute Zeit hier in Ankara.

Der erste Seminartag:
Das Seminar beginnt um 10 Uhr (naja, zumindest theoretisch, praktisch beginnen wir um 10:30 nach der Teerunde und den letzten technischen Vorbereitungen). Hier gehen die Uhren anders (und das liegt nicht nur an der Zeitverschiebung :-). 12 TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen Provinzen der Türkei und mein Auftraggeber, der gleichzeitig auch als Übersetzer fungiert, warten schon gespannt.
Das Erfahrung mit Simultanübersetzung ist für mich neu, aber ich gewöhne mich sehr schnell daran. Ein riesengroßes Dankeschön an dieser Stelle an Attila, der so konzentriert und souverän die Brücke zwischen Deutsch und Türkisch hergestellt hat.

Das Thema lautet „Grundlagen der Analyse von Kinderzeichnungen“. Am ersten Tag widmen wir uns den Urformen, den Phasen der kindlichen Zeichenentwicklung und ihren typischen Merkmalen sowie einer Reflexion eigener biographischer und beruflicher Erfahrungen mit dem Zeichnen. Die TeilnehmerInnen sind sehr aufmerksam und interessiert. Außerdem sehr geduldig, denn kleinere technische Pannen (Stromausfall, …) schaffen zusätzliche Pausen. Aber es gibt fast nichts, was mich nach jahrelanger Seminartätigkeit noch aus der Ruhe bringt. Abwarten und Cay trinken lautet das Motto. Wir nutzen die Zeit, um selbst zu zeichnen (Stifte und Papier im Seminargepäck sei Dank).

Nach getaner Arbeit gemeinsames Abendessen (ich poste hier absichtlich kein Foto von all den Köstlichkeiten, die hier aufgetischt wurden 🙂 und ich bekomme den Titel „Braveheart“ verliehen. Irgendwie konnten es die Leute vor Ort kaum glauben, dass ich angesichts der Terroranschläge der jüngsten Zeit meine Reise nicht abgesagt habe. Egal, wem ich ab sofort vorgestellt wurde, ich war Melanie „Braveheart“ aus Wien 🙂

Der zweite Seminartag:
Heute stehen die Beobachtungskriterien bei Kinderzeichnungen anhand vieler Bildbeispiele auf dem Programm. Außerdem reflektieren wir hinderliche und förderliche Einflußfaktoren auf den kindlichen Malprozess. Wir diskutieren die Wichtigkeit des Kontextes und der zusätzlichen anamnestischen Informationen über das Kind sowie etwaige kulturelle Unterschiede.
Ein anregender zweiter Seminartag geht zu Ende und das Feedback ist sehr positiv.
Ein Danke an all die motivierten TeilnehmerInnen! Teşekkür ederim!

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Am nächsten Tag noch Reflexionsgespräch, natürlich bei einer (zwei, drei, vier) Tassen Tee und eine kleine Kultur-Tour durch die Stadt, bevor ich die Heimreise am Donnerstag antrete.

Ich freu mich jedenfalls auf die Fortsetzung im Herbst, denn eins ist klar:
„Ankara, ich komm wieder – keine Frage!“

liebe Grüße,
Melanie

Flugzeug

Ich komm wieder – keine Frage…

Ende Jänner diesen Jahres bekomme ich eine Anfrage, ob ich eine Fortbildung für PädagogInnen und FamilienberaterInnen zum Thema „Kinderzeichungen“ in Ankara abhalten könnte. Zwei Wochen vorher haben Berichte über einen Terroranschlag in Istanbul die Runde gemacht. Natürlich denke ich kurz daran und der innere Angsthase meldet sich kurz, doch das weitere Team meiner inneren reiselustigen Truppe überstimmt ihn und packt in Gedanken bereits die Koffer. Da gibt es die innere Rampensau („Yippi, wieder ein Auftritt!“), den inneren Trotzkopf („Davon lass ich mir den Auftrag sicher nicht versauen!“), die innere Abenteurerin und der innere Fremdsprachenjunkie zählt den Countdown auf Türkisch („On, dokuz, sekiz,….üc, iki, bir“)  und sucht das Wörterbuch.

Also wird ein Angebot geschrieben und zehn Tage später bekomme ich die Zusage.
Große Freude! Die Vorbereitungen für das zweitägige Seminar starten.  Da weckt mich eines morgens der Radiowecker mit der Nachricht eines Bombenanschlags in Ankara. Kurz schlägt der innere Angsthase in meinem Bauch und Hirn wilde Haken. Besorgte Anrufe und Nachrichten von lieben Menschen in meinem Umfeld „Was machst jetzt…Fliegst trotzdem?“. Und ich zähme den Hasen und bin noch immer fest entschlossen, zu fliegen. Eine Woche vor der Abreise der zweite Bombenanschlag in Ankara. Ich verordne mir reduzierte Nachrichtenaufnahme und beschließe, mich nicht wahnsinnig machen zu lassen.
Ich will mich nicht in meiner Bewegungsfreiheit einschränken lassen und mich zu Hause einsperren, bis mir die Decke auf den Kopf fällt. Dann bin ich nämlich auch tot.
Ich lese „zufällig“ zwei Texte von Elizabeth Gilbert und erinnere mich an einen wunderbaren Blogbeitrag einer Bekannten, die mich beide in meiner Entschlossenheit bestärken. Ich denke auch an Kevin aus dem Film „Das brandneue Testament“, dessen Lebenszeit noch nicht abgelaufen ist und er deshalb diverse Abstürze überlebt.
Mein Mantra lautet frei nach Paulchen Panther „Ich komm wieder – keine Frage!“

Am Vortag meiner Abreise bekomme ich eine SMS vom Österr. Außenministerium (dort habe ich meine Reise bekanntgegeben – das war natürlich die Idee des Hasens ;-)), dass es wieder einen Selbstmordanschlag in Istanbul gab und ich auf der Reise achtsam sein soll.
(In Gedanken male ich mir  das Szenario aus, dass ich immer eine SMS-Warnung bekomme, wenn etwas Gefährliches passiert ist – ein Autounfall, ein Sturz von der Leiter, ein Bienenstich oder eine Fleischwunde beim Brotschneiden. Mein Handy würde in einen Dauerpiepston verfallen.)

Also packe ich in meinen Koffer neben Laptop, doppelt abgespeicherter Powerpoint-Präsentation (auch hier hat der innere Angsthase ein Wörtchen mitreden dürfen, genauso wie beim Einpacken von Kohletabletten 🙂 Seminarunterlagen, und den üblichen Reiseutensilien auch eine Extraportion Vertrauen und Mut.

Und dann gehts los…..Das Abenteuer kann beginnen!
Mehr davon gibts im nächsten Blogbeitrag….watch out!

liebe Grüße,

Melanie

 

Leichtes Gepäck

Der Jahreswechsel rückt näher und ich halte Rückschau – was ist gut gelaufen, wofür bin ich dankbar, woran erinnere ich mich gern – und Vorschau – was möchte ich im nächsten Jahr erreichen, wofür möchte ich mir Zeit nehmen, worauf freue ich mich, was möchte ich ausprobieren.

Ich möchte heuer mit leichtem Gepäck ins  neue Jahr starten und überlege genau, was unbedingt in meinen Koffer soll.
Genauso überlege ich mir, worauf ich im nächsten Jahr verzichten möchte, was ich nicht mehr einpacke:

* ganz real: ich putze meine Wohnung , trenne mich von Gegenständen, für die ich keine Verwendung mehr finde, von Kleidungsstücken, die nicht mehr passen, sortiere alte Unterlagen aus, – wegschmeissen, verschenken, tauschen oder verkaufen, ich habe viele Möglichkeiten.

* virtuell: ich lösche Emails, die nicht mehr aktuell sind, bringe Ordnung in meine Fotos, lösche Kontakte aus meinem Handy/Facebook oder anderen Netzwerken, mit denen ich ohnehin keinen Kontakt mehr habe.

* körperlich: ich rühre mir ein Körperpeeling aus Olivenöl oder Kokosöl und Salz an und reinige durch Abrubbeln meine Haut von abgestorbenen Hautpartikeln – jedesmal ein Genuss 🙂 … oder ich schüttle unter dem Motto „shake it all out“ sämtliche Körperteile zu meiner Lieblingsmusik und befreie mich von Verspannungen.

* symbolisch: von hinderlichen Gedanken und Glaubenssätzen, emotionalem Ballast und ähnlichem kann ich mit mit Ritualen verabschieden: z.B. schreibe ich alles, was ich nicht mehr in meinen Koffer packen möchte auf und verbrenne den Zettel oder falte daraus ein Papierboot und setze es auf einen Fluss….

Von manchen Umständen kann ich mich nicht so leicht verabschieden, die wollen unweigerlich mit ins Gepäck – da kann ich mir überlegen, welche Unterstützung ich mir beim Tragen holen kann: ein Trolley mit Rädern anstelle einer Umhängetasche, ein Gepäckträger oder ähnliches.

So jetzt hab ich ganz viele Impulse für Dich aufs Gepäckförderband gelegt, Du kannst entscheiden, ob Du eine Anregung mitnimmst oder sie in Ruhe vorbeiziehen lässt.

Einen leichten Start ins neue Jahr wünsche ich Dir,
Melanie

Einfach WUNDERbar!

Wunderkerzen waren in meiner Kindheit etwas ganz Besonderes und ich finde sie bis heute zauberhaft. Automatisch wünsche ich mir etwas, während die Funken wie tausende kleine Sterne sprühen….mein eigener kleiner Sternschnuppenregen! (nicht umsonst hießen sie bei uns auch Sternspritzer :-)) und ich glaube ganz fest an die Kraft der Wünsche und daran, dass manchmal Wunder geschehen.

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Eine einfache Bastelidee mit diesen Wunderkerzen-Sternspritzer-Wunscherfüllungsstäbchen möchte ich Dir heute vorstellen:
Die Idee kam mir, als ich fernab von Last Christmas und Last Minute Shopping Wahnsinn an meinem Arbeitstisch saß, überlegte, wie ich meine Papierreste sinnvoll verarbeiten könnte und tata! hier das Ergebnis:

Du brauchst:
Papierreste, Fotokartonreste oder Kraft Papier, Cutter, Klebestift, Schere, Lineal, Stempel, Stifte,… zum Verzieren, Wunderkerzen

So gehts:
* Schneide aus festem Fotokarton (ich hab einen Kraft Papier-Rest verwendet) einen Streifen von 22 x 7,5 cm zu.
* Schneide aus Papierresten einen schmalen Streifen für die Mitte zu (21 x 4,5 cm) , ich fand das ganz hübsch, weil die Wunderkerze dann noch einen Extra-Rahmen hat. Du kannst aber bei der Gestaltung Deine eigenen Vorstellungen umsetzen. Ich hab z.B. den äußeren Rahmen noch mit der Nähmaschine abgesteppt.
* Klebe Deine Nachricht (z.B. Du bist wunderbar, Du bist wundervoll, Wunder geschehen, Wünsch Dir was, Make a wish, …) an die Stelle zwischen den Schlitzen. Gestempelt, handschriftlich, mit Computer ausgedruckt, einen Sticker,…- wie Du magst.
* Schneide mit einem Cutter zwei kleine Schlitze (~ 1 cm), jeweils 3,5, und 8,5 cm vom unteren Rand entfernt ein in den Streifen.
* Schiebe die Wunderkerze durch die beiden Schlitze und fertig ist eine kleine Aufmerksamkeit für wunderbare Menschen!

Wunderbar

Viel Freude beim Wünschen und Wundern,
Melanie

P.S. Wer sich heuer noch in meinen Newsletter-Verteiler einträgt, bekommt als kleines Dankeschön eine kostenlose Anleitung zur Herstellung einer Wunschkugel.