Freude

Ein Glas voller Freude!

Mit viel Freude hab ich die letzten Tage verbracht….Freude über den 6. Geburtstag meines Unternehmens, Freude über die strahlenden Herbsttage, Freude über überraschende Begegnungen, …. .
Es gibt auch immer wieder Tage, wo sich die freudvollen Momente zu verstecken scheinen und für solche Tage ist es hilfreich, auf einen Freudevorrat zurückgreifen zu können.

Zwei Möglichkeiten, einen solchen Vorrat anzulegen, möchte ich Dir heute vorstellen:

* Freudentagebuch:
Wähle ein hübsches Notizheft oder -buch, dessen Anblick Dir schon Freude beschert.
(Besonders viel Freude beschert ein selbstgemachtes Notizbuch ;-))
Schreibe jeden Abend mindestens drei freudvolle Momente des Tages auf. Das können schon ganz kleine Dinge sein, z.B. Freude an einem nährenden Frühstück, die wärmenden Sonnenstrahlen auf dem Gesicht, eine herzliche Umarmung,… .

* Ein Glas voller Freude:
Suche Dir ein hübsches Glasgefäß (nicht zu klein!) mit Deckel. Du kannst es mit einem Etikett mit der Aufschrift „Freude“, o.ä. verzieren, was immer Dir Freude macht, ist erlaubt.
Und Du brauchst viele (bunte) Papierstreifen.
Beschrifte jeden Abend mindestens drei Streifen mit je einem freudvollen Erlebnis des Tages. Falte die Streifen und wirf sie in das Glas. Du wirst sehen, wie das Glas täglich voller wird 🙂

Und wenn es mal einen nicht so freudvollen Tag gibt, kannst Du Dich an Deinen Vorräten laben, indem Du die Zettel oder Tagebucheinträge nachliest.

(Achtung: Der Umstand, dass Du so einen Vorrat anlegst, könnte dazu führen, dass Du viel mehr Augenmerk auf die freudvollen Momente des Lebens legst und Du im Lauf der Zeit deutlich mehr als drei Dinge pro Tag entdeckst 🙂

freudige Grüße
Melanie

P.S. Das Titelbild stammt übrigens aus dem wunderbaren Pop-Up-Buch
„Das Farbenmonster“ von Anna Llenas. (Danke an Elvira für den Tipp :-))

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Monster

Alles steht Kopf …

… bei Riley, einem 11jährigen Mädchen aus Minnesota, das mit ihren Eltern nach San Francisco umziehen muss. Und das zieht eine Menge emotionales Chaos mit sich.
Im neuen Pixar-Film „Alles steht Kopf“ dürfen wir einen Blick in Rileys Gehirn werfen und sehen, wer da in der emotionalen Kommandozentrale die Register zieht:
Die vor lauter Glück herumspringende Freude, die rote Wut, bei der regelmäßig Feuer aus dem Kopf steigt, der grüne Ekel, der schon beim Anblick von Brokkoli das Gesicht verzieht, die zitternde Angst, die einen ganzen Aktenstapel eventueller Gefahren angelegt hat und Kummer, der sich mit letzter Kraft durchs Leben schleppt (oder schleppen läßt) und an seiner Daseinsberechtigung zweifelt.

Die heutige Anregung für Dich ist, Deine persönliche Kommandozentrale zu gestalten.
Du kannst sie malen, als Collage gestalten, aus Ton formen,…..

* Wie schaut Deine Freude, Wut, Angst, Ekel, Traurigkeit aus?
* Gibt es noch weitere MitarbeiterInnen (z.B. Neugier, Überraschung, Neid, Scham, Hoffnung…)?
* Wer hat wann das Kommando?
* Gibt es Ähnlichkeiten zwischen manchen Gefühlen?
* Welches Gefühl ist Dir besonders vertraut?
* Welches Gefühl möchtest Du lieber vom Kommandopult verbannen?
* Gibt es Situationen, in denen sich mehrere Gefühle ums Kommando streiten?
* Vielleicht möchtest Du einen Dialog zwischen zwei Gefühlen führen lassen?

Wie Du siehst, gibts ganz viele Fragen und Impulse zu dem Thema, deshalb
wird es dazu in nächster Zeit noch einige Blogartikel geben 🙂
liebe Grüße
Melanie